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Charlotte March, besuchte von 1950 bis 1954 die Hamburger
Kunstschule, arbeitete zunächst als Designerin, bevor sie
autodidaktisch in der Fotografie berufliche Bestimmung fand. 1961
eröffnete sie ein Fotostudio und erlebte als Fotografin für die
Kult-Zeitschrift "Twen" den Bruch der Konventionen: Fotos sollten
nicht mehr nur illustrierend dienen, sondern visuelle Kraftfelder
werden. Sie drückte mehreren Modezeitschriften ihren
unverwechselbaren Stempel auf, ob "Brigitte", ob "Vogue Italia". Seit
1994 lösen "Fotoinszenierungen" ihre zweckbestimmte Werbe- und
Modefotografie ab.
Charlotte March erteilt uns inmitten der Wüste
unseres naturfernen Stadtalltages eine
Hallunzination, eine Fata Morgana.
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