Johannes Deutsch, Jahrgang 1960, benötigt für seine Bildbearbeitung gewaltige Rechnerkapazitäten: Gefördert von der IBM, experimentiert Deutsch mit der Grafiksoftware Wavefront, verbindet Komponenten der Malerei und der Fotografie. Nach dem Studium an der Fachhochschule für Grafik in Linz betreute er als Kustos das Sigmund Freud-Museum in Wien, bevor er zwischen 1990 und 1992 an der Städelschule in Frankfurt am Main am Institut für Neue Medien arbeitete. Seine Arbeiten haben für die Computer-Kunstwelt lange schon Kultstatus. Aus den Experimenten sind Bilder geworden, die in den wichtigen Sammlungen vertreten sind.
Johannes Deutsch trägt sein Liebstes in die Öffentlichkeit: Das Portrait zeigt seinen Sohn. Doch steht das offene Gesicht stellvertretend für alle Kinder, die in der Hektik unserer Großstädte verletzlich wirken und um Schutz nachsuchen.
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