|
Cristina Pereira da Costa, studierte Grafikdesign
in Frankfurt am Main und war sehr erfolgreich als Art Directorin
tätig, bevor sie sich der Fotografie verschrieb. Wagemut und
Intelligenz sind die Spezifika ihrer Bildkonzepte - beides
Ingredienzien, die für Auffälligkeit sorgen. Auftraggeber, deren
Bildvorstellungen zu präzise und verbindlich sind, haben bei dieser
Generation von Kreativen schlechte Karten: "Gut bin ich nur, wenn
man mich nachdenken läßt, wenn ich Zeit habe und allem voran:
wenn man mich machen läßt." Weit ab von Arroganz ist diese
Haltung Ausdruck eines Selbstbewußtseins, des Bewußtseins
nämlich, daß Fotos eine sehr starke Sprache sprechen können,
wenn man sie nicht als Appendix, als "Bebilderung" behandelt.
|